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Deutsche literatur




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DEUTSCHE LITERATUR

GESCHICHTE:. Napoleonische Besatzung – Restauration (1798-1830)

Das neue Jahrhundert entstand im Zeichen der Französischen Revolution und deren liberaldemokratischen Ideen. Nach nordamerikanische Beispiel hatte die französische Verfassung von 1791 die Basis der modernen Demokratie geschaffen. Die legislative, executive und judikative Gewalt wurden getrennt; die Grundlagen des alten Ständestaates und seine Besitzverteilung wurden beseitigt und die moderne, auf Rechtsgleichheit beruhende Gesellaschaftsordnung geschaffen.



Der Revolutionäre General Napoleonn Bonaparte wurde zuerst Konsul der Republik auf Lebenszeit, dann im Jahre 1804 durch Plebiszit Kaiser der Franzosen. Außenpolitisch festigte er die französische Republik zuerst in vielen Kriegen gegen England, Österreich und Preußen. Österreich verlor Tirol und Venetien (1805). Zur Entschädigung der weltlichen Fürsten wurden alle geistlichen Territorien säkularisiert und alle Reichsstände außer Hamburg, Bremen, Lübeck, Frankfurt, Nürnberg, Augsburg verloren ihre Selbstständigkeit. Das Ziel Napoleons, Österreich zu schwächen und Mittelstaaten zu schaffen wurde zuerst durch die Vergrößerung von Bayern, Württemberg und Baden, dann durch die Gründung des Rheinbundes erreicht. Die Niederlegung der deutschen Kaiserkrone durch Franz II. am 6. August 1806 der 1804 den Titel Kaiser von Österreich angenommen hatte, besiegelte die schon vollzogene Auflösung des „Heligen Römischen Reiches Deutscher Nation“Während Napoleon seinen machtergreifenden Weg durch ganz Europaa ging, begann in Preußen eine Phase der ineren Reformen. Nach der Katastrophe von Jena wurde der Minister Freiherr vom Stein aufgefordert. Die Reform geschah also im Gegensatz zur Französischen Revolution „von oben“; durch sittliche und religiöse, geistige und politische Erziehung wollten Stein und dann Hardenberg aus den wenig geschätzten „Untertanen“ Staatsbürger machen. Agrarische Reformen, Wiederherstellung der städtische Selbstverwaltung, die Einführung der Wehrpflicht sollten dazu dienen, die Gesellschaft wieder an den Staat heranzuführen. Bürgersinn, Nationalgefühl und Haß gegen die Fremdherrschaft führten zu einer nationalen Bewegung, die 1813 den Könog von Preußen veranlaßte, sich mit Rußland zu verbünden und den Kampf gegen Napoleon zu wagen. Österreich und Schweden schlossen sich der Koalition an. Hundert Tage Krieg endeten mit der Niederlage Napoleons und dem zweiten Pariser Frieden 1815, in dem Frankreich auf die Granzen von 1770 zurückgedrängte wurde. An dem Befreiungskrieg nahmen auf deutscher Seite viele Akademiker und Mitglieder der studentischen Burschenschaften teil. Vom September 1814 bis Juni 1815 versammelten sich in Wien die Repräsentanten Rußlands, Großbritanniens, Preußen und Österreichs mit dem Vertreter Frankreichs, um durch Verträge das „Gleichgewicht der Mächte“ und zugleich den früheren Zustand wiederherzustellen. Restauration, Legimität und Solidarität waren ihre Prinzipen. Die Hoffnungen auf Einheit und Freiheit in Deutschland wurden tief enttäuscht: nach langen Verhaltungen schlossen sich 35 souveräne Fürsten und 4 frei Reichstände in einem Band zusammen, dem Deutschen Band. Der Band konnte beraten und beschließen, aber nicht handeln; das einzige gesamtdeutsche Organ war der Bundestag in Franktfurt, der aber keine Volksvertretung, sondern ein Gesandtenkongreß unter dem Vorsutz Österreichs war. Das Volk wurde also von jeder staatlichen Entscheidung ausgeschlossen und blieb, wie vor der Revolution „Untertan“.

Um den Frieden und die Stabilität in Europa zu sichern, vereinigten sich 1815 Österreich, Preußen und Rußland in einem konservativen, an den Prinzipien der christlichen Religion ausgerichteten Bund, der „Heiligen Allianz“ unter der Führing Metternichs. In Deutschland herrschten vielerorts Unruhe und Unzufriedenheit. Als 1819 der Student Karl Ludwig Sand den Dichter und Staatsmann Kotzebue ermordete, antworteten Metternich und der Bund mit einer starken Reaktion: durch die „Karlsbader Beschlüsse“ wurde die Freiheit in allen öffentlichen Bereichen stark eingesträngt, Bücher und Zeitungen wurden zensiert, die Burschenschaften verboten, die Universitäten überwacht. Infolge der reaktionären Regierung Karls V., des Bruders Ludwigs XVIII., brach in Paris im Juli 1830 die Revolution wieder aus. Die Julirevolution und das freiheitliche Bürgertum fanden Bewunderer und Nachfolger in den Niederlanden, in Polen und in den Mittelstaaten Deutschlands. Durch Volkserhebungen erhielten sie konstitutionelle Verfassungen, erwachte der Liberalismus und forderte Reformen.

DIE ROMANTISCHE REVOLUTION:

Mit den Begriffen Romantik und romantisch bezeichnet man das geistige Phänomen, das von etwa 1797 bis 1830 ale Gebiete der Kunst und des Lebens, nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa und sogar in Nordamerika, beeinflußte. Das Wort Romantik ist vom Wort romanze abgeleitet, womit man zuerst die romantische Volkssprache, später, im 17. Jahrhundert, den phantastischen, in der Volkssprache  (lingua romana) geschriebenen Abentuerroman bezeichnete. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde die „Romantik“ als die Kunst der modernen Welt verstanden, die aus der Französischen Revolution entstanden war. Unter „romantisch“ versteht man eine undestimmte, naturverbundene, gefühlvolle Stimmung, eine von Wirklichkeitsfremdheit gekennzeichnete Geisteshaltung, die man in verschiedenen Epochen und Kulturen finden kann. Die Französischen Revolution hatte die alten Werte in Frage gestellt und eine tiefe Sehnsucht nach Neuem hervorgerufen. Bei vielen dominierte das Bewußtsein, daß die alte Gesellschaftsordnung in eine unüberwindliche Krise geraten war. Die Begeisterung, mit der die Frühromantiker die Revolution begrüßt hatten, wurde von tiefer Skepsis und Enttäuschung ersetzt, als die Revolution mit Robespierre zum Terror wurde, und die Napoleonische Herrschaft begann. Der Wandlung der Fanzösischen Revolution entspricht auch die Wandlung der romantischen Bewegung, die in ihrer ersten Phase revolutionär war. Da der Versucht, die soziale Wirklichkeit zu verändern war, entwickelte sich bei den Romantikern die Überzeugung, daß die Welt durch eine Revolution des Geistes und der Kunst zu erneuern sei: „die Welt muß romantisiert werden. So findet man den urspünglichen Sinn wieder. Die Wirklichkeit ist dem Menschen zu eng geworden, sie umfaßt auch unentdeckte Gebiete, wie die des Traumes, des Unbewußten und der  Magie, die in der Aufklärung vernachlässigt worden waren, und die der Mansch jetzt mit der Hilfe von Gefühl und Phantasie erforschen und erobern soll. Kein Bereich des Lebens, der Seele und der Kultur sollte ungeprüft bleiben. Das erklärt die Totalität der romantischen Bewegung, ihre Tendenz zur „Unendlichkeit“ und Universalität. Die Romantik entstand in Deutschland, weil hier Protestantismus und Pietismus eine besondere Tendenz zur persönlichen Religiöstät, zur Innigkeit und Introspektion gefördert hatten, und der „Sturm und Drang“ einen neuen Kult des Gefühls eingeführt hatte. In Italien verbreitete sich die romantische Bewegung erst später, weil die klassische Kultur hier tiefer verwurzelt war. Deutschland war außerdem auch das Land, in dem Fichte und Schelling durch die Weiterentwicklung der Philosophie Kants die romantische Lebensauffassung entscheidend prägten.

LITERATUR:

Den neuen Begriff von Poesie legte F. Schlegel in der programmatischen Zeitschrift „Athenäum“ (1798) dar: die romantische Poesie soll eine „progressive Universalpoesie“ sein, die alle bis jetzt getrennten Gattungen vereinigt, die „Poesie und Prosa“, „Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen“ soll. Diese Poesie ist im Werden begriffen, sie ist unendlich und frei und  nur von der Willkür des Dichters bestimmt.

Was die Romantiker an der Aufklärung ablehnten, war nicht die Vernunft an sich, sondern deren Alleinherrschaft und die Verdrängung der „Nachtsein“ des Lebens. Die Romantiker strebten nämlich nach der Einheit  von Vernunft und Gefühle, von Rationalismus und Irrationalismus. Schon die Klassik hatte sich als Ziel gesetzt, eine Synthese der auklärerischen Vernunft mit dem von der Mystik, vom Pietismus und Sturm und Drang betonten Gefühl zu erreichen. Die Romantik erstrebte auch diese Harmonie (Synthese), stützte sich dabei aber, im Gegensatz zu Klassik, mehr auf die Phantasie und berücksichtigte Sphären, die bis jetzt unangetastet geblieben waren, wie die des menschlichen Unterbewußtseins, der Vorgeschichte, der „Kindheit“ des Menschen  und des Volkes. Im Unterscheid zur Klassik lehnte die Romantik das Gesetzmäßige und die strengen Regeln ab und setzte an erste Stelle die absolute Freiheit des Dichters.

Im Geggensatz zu der strengen Grensetzung der Klassik, die Lyrik, Epik und Dramatik klar voneinander trennte, harrschte in der romantischen Dichtung die Vorliebe für literalische Mischformen. Die klassischen Ideale von Vollendung, Ordnung, Maß und Entsagung wurden von einem neuen, starken Lebensgefühl und von der Freisetzung der Phantasie verdrängt, die die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit zerbracht.

Im Traum und  in anderen Zuständen des Un- und Unterbewußten, wie im Somnambulismus, im Schlafwachen, im Hellsehen und sogar im Wahnsinn, sahen die Romantiker weitere faszinierenden Regionen der Wirklichkeit, in denen der Mensch zu seinen Ursprüngen und zu einer höheren Erfahrungswelt gelangen kann. So wurden jetzt die unbekannten Bereiche der Psyche und des Geistes interessant. Literalishe Zeugnisse für dieses Interesse sind zum Beispiel Novalis’ Hymnen an die Nacht: die Nacht, als gepriesener Ort des Schlafes und des Traumes, bekommt bei Novalis und bei den Romantikern eine ganz neue und positive Rolle im Gegensatz zur Nacht in der christlichen Tradition, die sie mit der Sünde und der teuflischen Versuchung assoziiert.

Eine Möglichkeit zur Freiheit und Autonomie fanden sie nur in der Kunst und in deren Rückkehr zur Naivität, Spontaneität und Ursprünglichkeit, die die Romantiker vor allem im Stadium der Kindheit verwirklicht sahen. Sie wertvollen Wesen und idealisierten die Kinderzeit als „das goldene Zeitalter“ und „die alte schöne Zeit“. In diesem Zusammenhang ist die Bewunderung der Romantiker für vergangene Zeiten, wie da Mittelalter, und deren Urpoesie zu verstehen. Das Mittelalter wurde als eine ideale Zeit betrachtet, in der eine geistige, religiöse und politische Einheit herrschte, und man ein einfacheres und echteres Verhältnis zueinander und zu der Natur hatte. Das ganze Volksgut (Märchen, Sagen und Volkslieder) besaß jene Einfacheit und Natürlichkeit, die die moderne Zivilatíon zerstört hatte, und galt als Ausdruck der Volksseele. Das besondere Interesse für das Volkstum und die Idealiserung vergangener Epochen der deutschen Geschichte sind im Zusammenhang mit dem von der Napoleonischen Herrschaft verursahten Gefühl der Erniedrigung und Unterdrückung zu sehen, das seine Höhepunkt mit Preußens Niederlage 1807 erreichte. Die Romantiker stellen eine höhere poetische Welt gegenüber, in deren Mittelpunkt nicht der Bürger, sondern der Mensch stand, der ein harmonischeres Verhältnis zur Natur erstrebte und suchte Zuflucht in der freien Natur.

Ein Merkmal der Romantik ist die durch die blaue Blume symbolisierte Sehensucht nach der Unendlichkeit, nach der räumlichen und zeitlichen Ferne. Der Orient und Italien sind die Traumorte der Romentiker, das Mittelalter die ideale Zeit, nach dr sie sich sehnen.

Die romantische Sprache ist durch eine Tendenz zur Melodie und zum Klang, eine Vorliebe für das Geheimnisvolle und Unbestimmte cherakterisiert. Es gibt also Worte, die typische romanische Erfindungen  sind; der Reim trägt die Wortmusik und weist zahlreiche Assonanzen und Alliterationen auf. Verschiedene Töne, Klänge, Fraben und Sinneseindrücke vermischen sich in der romantischen Lyrik (Synästhesie bzw. Onomatopoesie).

BEVORZUGTE GATTUNGEN:

Der Roman war die beliebteste Gattung der Romantik, weil er als „universelles Mischgedicht“ betrachtet werden konnte, das alle Formen der Poesie zusammenfaßte. In den Roman konnten auch oft Märchen, Lieder, Novellen oder theoretische Gespräche eingestreut werden. Das Ziel war nicht die Darstellung der wirklichen Welt, sondern deren Verklärung als Wunschbild des Dichters. Die meisten romantischen Romane erschienen als Gegenstücke zu ihrem klassischen Vorbild, Goethes Wilhelm Meister, sowohl in der Lebensauffassung, die sich von der Eingliederung in die bürgerliche Gesellschaft löst und die Poetisierung des Lebens erstrebt, als auch in der Form, die fragmentarisch bleibt. Als wirklichkeitsferne, phantastische Erzählung ist das Märchen die geeigneteste Form, um das Gleichgewicht von Ich und Natur in einem idealen „Goldenen Zeitalter“ wieder aufleben zu lassen und den Übergang von der Realität in der Welt der Magie und des Traumes zu ermöglichen. Unter „Volksmärchen“ versteht man die einfache, aus der mündlichen Überlieferung stammende kurze Erzählung wunderbaren Inhalts, deren Verfasser unbekannt ist. Zeit und Ort sind imer unbestimmt; die Gestalten sind nicht streng psychologisch motiviert bzw. charakterisiert. Das Volksmärchen folgt einem präzisen Handlungsschema: der Held muß bestimmte Aufgabe lösen; er findet zahlreiche Hindernisse aus seinem Weg, die er mit der Hilfe übernatürlicher Mächte beseitigt, und schließlich wird er immer mit einem Preis belohnt. Im Volksmärchen sehen die Romantiker den Ausdruck der Volksseele verwirklicht. Im Gegensatz zum Volksmärchen ist das „Kunstmärchen“ nicht das Produkt des Volkes, sondern eines einzelnen Autors. Es schwebt zwischen Bewußtem und Unbewußtem und setzt sich im Gegensatz zum Volksmärchemn sehr stark mit der psychologischen Analyse auseinander. Die wichtigste Vertreter sind Tieck und E.T.A Hoffmann.



In der Spätromantik nähert man sich immer mehr der realistischen Novelle, in der sich Wirklichkeit und Phantasie, Gewöhnliches und Wunderbares vermischen.

Die wichtigste Leistung der Lyrik ist die Hymne. Mit der spätromantichen Rückkehr zum Volkstümlichen behaupten sich das Volkslied und die Ballade, denen die Romantiker dia Aufgabe zuschreiben, das deutsche Volk in Zeiten politischer Erniedrigung zum eigenen Kulturgut und dadurch zum nationalen Selbstbewußtsein  zurückzuführen. Formal ist das Volkslied ein Strophenlied; es hat oft einen Refrain und bevorzugt unreie Reime. Die meisten Volkslieder sind von den großen romantischen Komponisten (Schubert, Schumann, Mendelssohn) vertont bzw. neu vertont worden.

PHASEN DER ROMANTIK:

Zwischen 1797 und 1805 versammelten sich in Jena und später in Berlin kleine Freundschaftskreise, die, frei von den rigiden Konvenzionen der Gesellschaft die Idee der neuen romantischen Poesie entwickelten. Diese erste Stufe der Romantik hat ein betont theoretisches, intellektuelles Gepräge und setzt das Ich, das schöpferische Individuum, in den Mittelpunkt. Die wichtigsten Vertreter dieser Gruppe, die Brüder Schlegel geben eine Programmzeitschrift heraus, „Athenäum“ (1798-1800), in der sie ihre philosophisch-theoretischen Gedanken der „progressiven Universalpoesie“ verfochten:

„Die romantische Poesie ist eine progressive (dynamische) Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nich bloß (nur), alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berühung zu setzten. Sie will Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen die Poesie lebendig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen, den Witz poetisieren. Sie umfaßt alles, was nur poetrisch ist. Sie kann sich so in das Dargestellte verlieren, daß man glauben möchte, poetosche Individuen jeder Art zu charakterisieren, sei ihr Eins und Alles; und doch gibt es noch keine Form, die so dazu gemacht wäre, den Geist des Autors vollständig auszudrücken: so daß manche Künstler, die nur auch einen Roman schreiben wollten, von ungefähr sich selbst dargestellt haben. Nur sie kann gleich dem Epos ein Spiegel der ganzen umgebenden Welt, ein Bild des Zeitalters werden. Die romantische Poesie ist unter den Künsten, was der Witz der Philosophie, und die Gesellschaft, Umgang, Freundschaft und Liebe im Leben ist. Andre Dichtarten sind fertig und können nun vollständig zergliedert werden. Die romantische Dichtart ist noch im Werden; ja, das ist ihr eigentliches Wesen, daß sie ewig nur werden, nie vollendet sein kann. Sie allein ist unendlich, wie sie allein frei ist und das als ihr erstes Gesetz anerkennt, daß die Willkür des Dichters kein Gesetz über sich leide. Die romantische Dichtart die einzige, die mehr als Art, und gleichsam die Dichtkunst selbst ist: denn in einem gewissen Sinn oder soll alle Poesie romantisch sein“ [116. Fragment]

JÜNGERE ODER SPATROMANTIK:

Mit Novalis Tod (1801) setzte das Ende der Frühromantik ein. Die jüngere Romantik, die ihre Zentren in Dresden und vor allem in Heidelberg und Berlin hatte, war im Vergleich zur älteren weniger philosophisch orientiert, dafür schöpferoscher und volkstümllicher. Die Zersplitterung Deutschlands in viele kleine Staaten unter der Napoleonischen Besetzung und der Mangel an staatlicher Einheit ließen ein starkes Nationalgefühl entstehen, ein neues Interesse für Volk und Volkssprache. Der größte Unterschied zwischen den zwein Phasen liegt in der verschiedenen Bewertung des Individuums: die älterliche Romantiker hatten die Selbstherrlichkeit des einzelnen gefeiert, die jüngeren priesen dessen Hingabe an die Gemeinschaft. So wird jetzt das Ich Ich auf das Volk, die Nation bezogen. Die Vertreter der Jüngerenn Romantik standen fester auf dem Boden der Realität und Tradition als ihre Vorgänger, wuchsen mehr aus dem Volkstum empor (in alto) und trugen dadurch zur Verwanndlung Deutschlands vom „Weltbürgertum“ zum „Nationalstaat“ bei. Der Begriff des „Unendlichen“ wird jetzt in einem christlicheren Sinn aufgefaßt, wie viele Bekehrungen zum Katholizismus bezeugen. Ein weiteres Merkmal der Spätromantik ist die verstärkte Hinwendung (hinwenden=voltare, volgere) zum Unbewußten und Okkulten.  

FRIEDRICH VON HARDENBERG : NOVALIS

Friedrich von Hardenberg, der sich als Dichter Novalis nannte, wurde 1772 in Thüringen als Sohn einer verarmten pietistischen Adelsfamilie geboren. Er studierte zuerst Philosophie in Jene wo er mit Fichte, Schiller und Schlegel verkehrte, dann Jura in Leipzig. 1794 starb seine 15jährige Verlobte Sophie von Kühn. Ihr Tod und ein intensives Erlebnis an ihrem Grab verstärkten seine von der pietistischen Erziehung bereits vorgeprägte Neigung zur Geistigkeit und Mystik und ließen in ihm eine tiefe Sehnsucht nach dem Tod entstehen, in dem er den Übergang zur höchsten Daseinsform und die Möglichkeit der Wiedervereinigung mit der Geliebten sah. 1797 widmet er sich dem Studium der Bergwissenschaften: der Beruf des Bergmannes übte eine besondere Faszination auf die Romantiker aus, die darin eine Analogie mit der ihnen zugeteilten Aufgab der Erforschung der Menschenseele sahen. Alle dichterischen Werke Novalis’ wurden innerhalb von knapp zwei Jahre geschrieben, denn er starb schon 1801 an Schwindsucht.

Das Erlebnis des Todes als Zugang zu einer höheren Existenz im Jenseits, wo die mystische Vereinigung mit den geliebten Toten erfolgt, ist das Leitmotiv seiner Hymnen an die Nacht (1797-1800). Diese sechs Hymnen, teils in Prosa, teils in reimlosen Rhythmen geschrieben, sind der Ausdruck seiner Todessehnsucht und seiner Trauer um die geliebte Sophie. Wenn die Nacht anbrich, verläßt den Mensch im Schlaf und Traum das Irdische, wendet sich in sein Inneres und kommt in seine ursprüngliche Heimat zurück. Die Nacht ist auch Sinnbild für den Tod, deer die Pforte zur Ewigkeit ist. Unbegrenztheit und Unendlichkeit realisieren sich bei Novalis in christlichem Sinn; er überwindet damit die aufklärerische und klassiscche Auffassung, derzufolge die Verwirklichung des Menschen nur  im Diessein möglich ist. Deren Grundmetapher „Licht“ stand im Gegensatz zum „finsteren Mittelalter“; Novalis kehrt zur christlichen Vorstellung eines jenseitigen Lebens zurück, in dem der Tod selbst durch die Erlösungstat Christi überwunden wird.

Er entfernt sich jedoch auch von der christlichen und mittelalterlichen Tradition, die die Nacht mit dem Bösen und der Sünde identifizierte. Seine Geistlichen Lieder sind Zeugnisse eines tiefempfundenen Glaubens und einer mystischen Einstellung. In dem Aufsatz Die Christenheit oder Europa (1799) wird das katholische Mittelalter als eine ideale Zeit dargestellt, in der Mensch und Gott, Diessein und Jenseit in harmonischer Einheit zusammenlebten.

In dem Romanfragment Die Lehrlinge zu Sais (1798) sind Märchen wiederholt Träger der Handlung und ermöglichen die Wiederkehr in das ersehnte „goldene Zeitalter“, in dem das Gleichgewicht von Ich und Welt, von Geschichte und Zivilisation noch nicht verdorben ist. 

WENN NICHT MEHR ZAHLEN UND FIGUREN:

Das Gedicht, das aus 5 Nebensätzen und 1 Hauptsatz besteht, ist ein poetischer Manifest von der Romantik. Damit die Handlung des Hauptsatzes sich realisiert, müssen die 5 Anlage erfüllt werden.

1 Anlage: Wenn Zahlen und Figuren nicht mehr die Schlüssel aller Kreaturen sind:

Sie bezieht sich auf die Aufklärer, die die Welt durch den Verstand und die Vernunft verstehen und erklären wollten. Sie glaubten daß Zahlen und Figuren für eine bestimmte Kultur lebenswichtig um alle Kreaturen zu verstehen waren.

Metaphern:                            Zahlen = Mathematik

                                               Figuren = Gometrie

                                               Kreaturen = Welt

Novalis sagt uns dass Zhlen und Figuren für ihn jetzt nicht mehr so wichtig sind.

2 Anlage:  Wenn dei Leute, die singen oder küssen, mehr als die Tiefgelehrten wissen.

Im Gegensatz zu den Aufklärern sind die Romantiker, Leute die mehr Empfindungen, Gefühle, Leidenschaften (haben) ausdrücken.

3 Anlage:  Wenn sich die Welt (von Wissenschaftern) ins freie Leben und in die Welt (die wahre Welt der Gefühle) zurückgeben wird.




Das bedeutet daß die mathematische Welt eine Wandlung erleiden muß, um in der Welt der Gefühlen frei zu leben.

4 Anlage: Wenn dann sich wieder Licht und Schatten zu echter Klarheit wieder Gatten

Die echte Klarheit ist eine Mischung von Licht (=Vernunft=Aufklärung) und Schatten (=Gefühle=Romantik)

5 Anlage: Wenn man in Märchen und Gedichten die wahren Weltgeschichten erkennt.

Die Geschichte liegt nicht in den verschiedenen Ereignissen, sondern in:

à den Traditionen                                                                                      

à alles was der Mensch geschafft und getan hat                (Myten, Märchen, Gedichten)

à alles was von der Geist der Menschen erfinden wurde. 

Hauptsatz:  Dann fliegt vor einem geheimen (einzigem) Wort das ganze verkehrte (falsche, negative) Wesen fort.

Wenn diese 5 Bedingungen erfüllt werden, genügt es ein magisches (bestimmtes) Wort (Liebe; Herz; Gefühle; Leidenschaft) um das ganze verkehrte Welt (die aufklärische Welt) fortzufliegen (far scomparire) und die romantische Welt kommen zu lassen. 

ENDE DER FÜNFTE HYMNE: 

Thematik und Aufbau: Das Thema der Hymnen ist die Überwindung des Todes. Durch die Erkenntnis vom Vorhandensein eines „höhern Rums“, einer transzendentalen Sphäre erscheint der Tod nicht mehr als das schreckeneregende Ende, sondern als Beginn eines höheren Daseins. Für diese höhere Sphäre wähl Novalis das dichterische Bild der Nacht. In der 5. Hymne bedurfte schon der Mensch immer eines Mittlers zu aller religiöser Erfahrung. Was dem Dichter ddie Geliebte war, das ist Christus für die Menschheit: die Synthese aus der Antike mit ihrem kindhaft-naiven Götterglauben einerseits und der nüchtern-modernen, gottlosen Aufgeklärtheit andererseits. Erst durch Christus ist der Widerspruch von Tod und Liebe aufgehoben, der Tod verliert seinen Schrecken und kann als Stufe zu einem höheren Dasein, dem „Reich der Liebe“ empfunden werden.

Form und Sprache: Eine Hymne ist ein Preisgesang: das lyrische Ich rühmt einen Gegenstand, dessen Bedeutung und wichtige Eigenschaften er in einem begeisterten (=pathetischen) Sprachgestus hervorhebt. Die hymlische Sprache kann getragen sein vom Überschwang der Gefühle und sich dabei von Formzwängen (Reim/Metrum/Strophenbau) völlig frei machen. Novalis hat die Hymnen zunächst in Versform verfasst und sich dann für ein wie Prosa erscheinendes Druckbild enschieden. 

Analyse:

Erste Strophe:

- Wer liebt weint nicht an einem Grab für einen Tod;

- Wenn die Liebe wohl ist, kann niemand sie stehlen;

- Wenn wir sterben, wachen die Engel auf uns;

- Unsere Wünsche werden von die Nacht gelindert (alleviare)

Zweite Strophe:

- Wir können nicht allein das ewige Leben erreichen;

- Als wir die Sternwelt kennengelernt haben, können wir eine neue geistige Bedeutung an unserem Leben geben;

- Unser Leben wird jetzt immer mehr schöner à wir strahlen Licht aus, wie die Sterne à So werden wir Leiter für die anderen Leute

Dritte Strophe:

- Überall herrscht die Liebe und deshalb gibt es keine Trennung mehr unter den Menschen: es gibt jetzt eine einzige freundliche Gesellschaft;

- Das neue Leben wird schöner und ist wie eine unendlliche Nacht der konkreten Wonne (piaceri);;

- Am Ende unseres Lebens werden wir vor Gottes Antlitz (Gesicht) sein und deshalb werden wir Freude haben;

HEINRICH VON OFTERDINGEN: (1476 Fall der Römischen Reich)

Mit seinem unvollendet Roman Heinrich von Ofterdingen wollte Novalis ein Gegenstück zu Goethe Wilhelm Meister schaffen; er konnte als Romantiker die Abkehr Wilhelms von der Welt der Kunst in die der bürgerlichen Tätigkeit nicht akzeptieren. Der Weg, den sein Held, der junge Minnesänger Heinrich von Ofterdingen, geht, ist umgekehrt und führt nicht zur Tat, sondern zur Poesie, die durch die „blaue Blume“ symbolisiert wird. Der Dichter ist der eigentliche Mensch, denn er versthet durch die Magie der Kunst die Sprache aller Dinge und kann als Seher und Priester zu einem höheren Idealzustand gelangen, in dem er eins mit der Natur wird. 

Der Roman spielt in einem märchenhaften Mittelalter. Der erste Teil „die Erwartung“ beginnt mit einem Traum Heinrichs, der auf die phantastische Erzählung eines Fremden zurückgeht. In dem Traum von der blauen Blume, in der er das Bild seiner künftigen Geliebten sieht, ahnt er sein Ziel voraus, nämlich seine Berufung zur Poesie und Liebe, die eins sind. Während seiner Reise von Eisenach in Thüringen nach Augsburg trift er Menschen, die die fortschreitenden Stufen seiner Entwicklung darstellen, und wird durch sie in verschiedene Welten eingeführt: in die der mythischen Vorzeit, des Orints und des Krieges, der Geschichte, der Poesie und der Liebe. In dem Zaubersänger Klingsohr findet Heinrich seinen Lehrer, der ihm das Wesen der Poesie vermittelt, und in dessen Tochter Mathildens Tod, der das Vergängliche aufhebt und ihre Liebe in die Ewigkeit versetzt. Seitheer kann Heinrich, wie Novalis selbst nach Soshiens Tod, gleichzeitig im Diesseits und im Jenseits leben. Nun ist die „Erwartung“vollendet und die „Erfüllung. Im Ofterdingen geht es um eine Bildungsreise, aber diese Bidung erfolgt im Gegensatz zu der Wilhelm Meisters ohne jegliche Enttäuschungen, ohne Hindernisse, nicht in der gewöhnlichen wirklichen Welt, wie bei Goethe, sondern in einer idealen, wiederstandlosen Sphäre, wo alles sich wie von selbst zum Besten wendet. Das Ziel, das sich Novalis für seinen Hleden setzt ist nämlich der Sieg dre Poesie über die bürgerliche, verstandesmäßige Welt, in die sich Wilhelm Meister vollkommen eingliedeert. Dieser Sieg ist aber bei Novalis nur im Traum und im Wahnsinn möglich, also in jenen unendlichen, raum-und zeitlosen Bereichen, in denen erst die Rückkehr zu dem früheren goldenen Zeitaltter urch die Phantasie erfolgen kann, wei hier der Verstand die Natur noch nicht verdorben hat, und die Menschen die Sprache der Tiere, Bäume und Felsen noch verstehen können.

:

FREMD à Er erzählt einige Erzählungen die von Gold und Geld sprechen

ELTERN à Die Eltern, die normalen Leuten sind und die die Aufklärung symbolisieren sind von diesen Schätzen beeinflusst geworden.



HEINRICH à Heinrich symbolisiert das romantische Welt; er wird von den Abenteuern, von Phantasie und Gefühle beeindrückt.

ERSTE STUFE: Heinrich denkt an dem Fremde

ZWEITE STUFE: Er schläft und träumt von alles, was im ganzen Leben geschehen kann

DRITTE STUFE: Traum im Traum

VIERTE STUFE: Wach à er wird in der Wirklichkeit wiedergeführt

BLAUE BLUMEN: Ist die Innbegriff, das Quintessenz à die Blume symbolisiert die Berufung von Novalis, Dichter zu werden

JOSEF VON EICHENDORFF (1788-1857)

Die Erinnerung an die idyllische Kindheit und ein tief empfundener Katholizismus bestimmten sein Leben und seine Dichtung. In Heidelberg verkehrte er mit Bretano und Armin und teilte deren Interesse und Liebe für die Volk´sdichtung. Er nahm an den Befreiungskriegen teil. 1813 übernahm er in Berlin die Leitung des katholischen Schulwesens, 1844 verließ er dieses Amt und lebte bis zu seinem Tod in Danzig und Wien. Er ist der volkstümliches Dichter der Romantik; in seinen einfachen Volksliedern finden Themen wie Natur, Liebe, Heimat, Heimweh und Wanderlust in einer höchst musikalischen Sprache Ausdruck. Die berühmten Konponisten, die sich mit der Vertonung seiner Lieder befaßten, waren Mendelssohn, Schuber, Schumann, Brahms. Die von ihm dargestellte Natur ist keine konkrete, sondern eine märchenhafte, beseelte, oft nächtliche Welt voller Stimmung, in deren Mittelpunkt Wald und Schloß als Symbole der Heimat stehen. Das Zusammenspiel romantischer  Stereotype, die zu seiner Stimmungslanschaft gehören, ergibt eine raffinierte Kombination, in der sich die christliche Weltordnung spiegelt.

Eichendorff bleibt ein Lyriker auch in seinen Prosawerken, in denen übrigens viele Lieder eingestreut sind. Ahnung und Gegenwart (1815) ist ein Roma, dessen Held, der junge fromme Dichter Graf  Friedrich, an der Volkserhbung in Tirol teilnimmt und sich dann in die Einsamkeit des Klosterslebens zurückzieht und für sich „das Kreuz zum Schwertr“ wählt. Eichendorffs tiefer christlicher Glaube wird auch in der Novelle Das Marmorbild (1817) symbolisch verdeutlich, deren Protagonist der heidnischen Venus durch Die Hilfe der heiligen Maria wiedersteht. Dia Hauptgestalt seiner Gedichten und Romane ist der Wandere, der, singend und träumend herumirrt und einer unwiederstehlichen Sehnsucht nach der Ferne folgt. Solch ein freies, sorgloses Leben führt zum Beispiel der Held der berühmten Aus dem Leben eines Taugenichts (1826), ein Müllerssohn, der auf seiner romantischen Wanderschaft durch Österreich und Italien unzählige Abentuer erlebt, bis er schließlich in Rom die schöne Frau wiederfindet, in die er sich in einem Schloß bei Wien verliebt hatte, und sie heiratet. Märchen und Wirklichkeit verbinden sich in dieser Novelle, die als Manifest der Spätromanitk gilt. Das ziellosen Leben des Taugenichts kann als eine symbolhafte Rückkehr zur verlorenen Kindheit der Menschheit und daamit als ein Gegenstück zur modernen, versklavenden Welt der Arbeit interpretiert werden. Eine leichte Ironie durchzieht die Novelle, vor allem da, wo der Taugenichts seine humorvollen Bemerkungen über die philiströse Gesellschaft äußert.

MONDNACHT:

ERSTE QUARTETT:

In dieser Dichtung beschreibt uns der Dichter einen bestimmten Eindruck, der er bekommt wenn (als) er die ganze Natur sieht. Es gibt eine absolute Harmonie und Vereinigung von Himmel und Erde, dass die Erde von diesem Himmel träumt. Meiner Meinung nach, gibt es hier eine Personifizierung der Erde.

ZWEITE QUARTETT:

In dieser Naht weht ein leiser Wind und deswegen bewegen sich die . leise; auch die Bäumen bewegen sich langsam, aber man hört einen Rausch

DRITTE QUARTETT:.

Die Seele des Dichters breitet ihre Flügel aus (spiegare) und es ist als ob nach Hause flöge. Synesthesie: das Horen (Rauschen), das Sehen und das Tasten (sach)

AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS:

Der folgende Textausschnitt ist der in mancher Hinsicht bekanntesten romantischen Novelle der deutschen Literatur. Der Held der berühmten Aus dem Leben eines Taugenichts (1826), führt ein freies, sorgloses Leben. Er ist ein Müllerssohn, der auf seiner romantischen Wanderschaft durch Österreich und Italien unzählige Abentuer erlebt, bis er schließlich in Rom die schöne Frau wiederfindet, in die er sich in einem Schloß bei Wien verliebt hatte, und sie heiratet. Märchen und Wirklichkeit verbinden sich in dieser Novelle, die als Manifest der Spätromanitk gilt. Das ziellosen Leben des Taugenichts kann als eine symbolhafte Rückkehr zur verlorenen Kindheit der Menschheit und daamit als ein Gegenstück zur modernen, versklavenden Welt der Arbeit interpretiert werden. Eine leichte Ironie durchzieht die Novelle, vor allem da, wo der Taugenichts seine humorvollen Bemerkungen über die philiströse Gesellschaft äußert.

ZUSAMMENFASSUNG: Dieser Text beginnt mit einer Beschreibung von dem väterlichen Haus (eine Mühle). Der Vater ist seit lange aufgewachen und arbeitet lautmalend. Der Frühling ist vor der Tür und der Vater sagt zu seinem Sohn, dass er (das Taugenicht) in die Welt hinausgehen wird um sich selbst sein Brot zu erwerben (guadagnare) und sein Glück zu machen. Er ist froll als er die Leute sieht, die zur Arbeit gehen. Er fand den Vorschlag seines Vaters niche sehr schlecht, da er schon die Idee gehabt hatte, hinauszugehen. Er nahm seine Geige, die er recht gut spielte, und einige Groschen Geld, die ihm sein Vater gegeben hat.

Im Winter: es ist kalt und es gibt keine Möglichkeit für die Vogel Wärme zu finden

Im Frühling: der Bauer  kann arbeiten und der Vogel fliegt in der Welt

Als der Taugenichts ins freie Feld hinauskan, nahm er seine liebe Geige vor und sang auf der Landstraße fortgehend:

ERSTE QUARTETT: Gott ist günstig mit jemandem: er schickt den Menschen, die er liebt, in die weite Welt um seine Wunder zu weisen (indicare)

ZWEITE QUARTETT: Unter dem romantischen Gesichtspunkt sind die Träger, die zu Hause liegen, sehr faul, weil sie keine Lust haben, in die weite Welt zu gehen à das symbolisiert dass sie keine Phantasie haben: heute ist nicht so!

DRITTE QUARTETT: Zuerst gibt es eine Bescreibung von der Landscahft. Das Taugenichts singt etwas was aus dem Inneren herauskommt

VIERTE QUARTETT: Gott herrscht überalles: er hat unsere Welt und alles erschaffen: er hat auch die Sache des Menschen in Ordnung gebracht.

(Wenn Gott, der diese Welt geschaffen hat, ..

der Taugenichts entscheidet Gott zu vertrauen.

à symbolhafte Rückkehr zur verlorenen Kindheit der Menschheit à der Text wird auch als ein Gegenstück zur modernen Welt der Arbeit interpretiere)

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